Wehrhahnlinie macht Glas zu Kunst.

Die sechs neuen U-Bahnhöfe der Düsseldorfer Wehrhahnlinie gehören zu den jüngsten künstlerischen und architektonischen Aushängeschildern der Metropole am Rhein. Bei der Realisierung des Projekts haben die Glasveredler von Glas Wagener neben teilweise künstlerisch gestalteten Wandverkleidungen aus Glas mehrere Oberlichter, die auch als Sitzmöbel dienen, sowie Beschilderungen mit LED-Hinterleuchtung realisiert. Neben diesen anspruchsvollen technischen Lösungen gehörte die Logistik für das Projekt zu den Herausforderungen für Glas Wagener.

Glas Wagener stattet Vorzeigeprojekt der Düsseldorfer U-Bahn aus.

Bis zu 53.000 Menschen nutzen täglich die neue Wehrhahnlinie in Düsseldorf. Doch die 3,4 Kilometer lange Strecke ist mehr als eine deutliche Entlastung für den Innenstadtbereich. Die sechs Bahnhöfe sind Visitenkarten für die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt. Geschaffen hat sie das junge Darmstädter Architekten- und Designteam Netzwerk-Architekten zusammen mit mehreren Künstlern.

„Das Projekt stellte uns vor ganz verschiedene Herausforderungen“, unterstreicht Peter Tückmantel, der als Berater von Glas Wagener den gesamten Projektablauf begleitete. Zum einen waren aufgrund der Integration des Glases in das künstlerische Gesamtkonzept die Ansprüche an die Qualität besonders hoch. Anspruchsvoll war auch die technische Realisierung des Projekts, unter anderem, weil Glas Wagener die gesamte Edelstahlunterkonstruktion verantwortete. Darüber hinaus bedurfte die Logistik vor Ort einer exakten Planung: Denn alle Gewerke konnten nur durch wenige Zugänge auf die unterirdisch gelegenen Baustellen gelangen und mussten sich dort auf den beengten Verhältnissen arrangieren.

Funktionalität trifft Ästhetik

Eine zentrale Rolle für das Projekt spielte der Bahnhof Schadowstraße, den Glas Wagener mit rund 2.000 Quadratmetern Glasflächen aus Verbundsicherheitsglas (VSG) aus Einscheibensicherheitsglas (ESG) ausstattete. Deren Bedruckung war Teil des künstlerischen Gesamtkonzepts. Neben der Funktionalität lag daher ein großes Gewicht auf der ästhetischen Wirkung der Flächen. Bei der Ausführung arbeitete Glas Wagener sehr eng mit den Architekten und der ausführenden Künstlerin, Ursula Damm, zusammen.