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Digitalisierung der Arbeitswelt stellt Personalabteilungen vor Herausforderungen.

Claudia Russo – Head of Regional Marketing & Communications Germany und Switzerland München Office, Zentraleuropa.

Die Digitalisierung der Arbeitswelt schreitet Tag für Tag voran: Digitale Arbeitsprozesse finden verstärkt Einzug in die Unternehmen; Mitarbeiter müssen sich entsprechend mit neuen Abläufen und Technologien vertraut machen. All das stellt nicht nur die Belegschaft ganzer Firmen, sondern auch ihre Personalabteilungen vor neue Herausforderungen.

„Die Automatisierung und die zunehmende Vernetzung von realer und virtueller Welt stellen neue Anforderungen an die Mitarbeiter“, erklärt Jörg Seufert, Partner bei Roland Berger. „Personalabteilungen müssen sich daher fragen, ob die Mitarbeiter von heute die Fähigkeiten haben, die morgen in der Firma benötigt werden. Damit sind viele HR-Verantwortliche überfordert.“

So zeigt die neue Umfrage von Roland Berger „HR Trends Survey 2017“, dass die Wunschvorstellung, was Personalabteilungen leisten sollen, und dem, was sie tatsächlich leisten, deutlich auseinander klafft. Dabei gilt: Je größer das Unternehmen, desto größer die Diskrepanz. Liegen Anspruch und Realität in kleineren Firmen knapp 18 Prozent auseinander, steigt der Wert bei Unternehmen mittlerer Größe schon auf 27 Prozent, bei Großunternehmen wächst die Kluft sogar auf rund 37 Prozent. Das sind einige der wichtigsten Ergebnisse der neuen Roland Berger-Umfrage unter mehr als 300 europäischen Unternehmen aus verschiedenen Branchen.