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Digitale Transformation in der Industrie.

Wenn Bauteile eigenständig mit der Produktionsanlage kommunizieren und bei Bedarf selbst eine Reparatur veranlassen oder Material nachbestellen – wenn sich Menschen, Maschinen und industrielle Prozesse intelligent vernetzen, dann sprechen wir von Industrie 4.0. Nach Dampfmaschine, Fließband und Computer stehen wir nun mit intelligenten Fabriken vor der vierten industriellen Revolution. Das BMWi unterstützt die Wirtschaft dabei, die Potentiale dieser digitalen Revolution auszuschöpfen, um Wohlstand und Lebensqualität für alle zu steigern.

In der Industrie 4.0 verzahnt sich die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. So können Produkte nach individuellen Kundenwünschen hergestellt werden: Sportschuhe mit maßgeschneiderter Sohle und in vom Kunden gewähltem Design oder ein passgenaues und individuell gestaltetes Möbelstück. Industrie 4.0 macht es möglich, Einzelstücke zum Preis von Massenware und das in höchster Qualität zu produzieren. Technische Grundlage hierfür sind intelligente, digital vernetzte Systeme und Produktionsprozesse. Industrie 4.0 bestimmt dabei die gesamte Lebensphase eines Produktes: Von der Idee über die Entwicklung, Fertigung, Nutzung und Wartung bis hin zum Recycling.

Zahlen zu Industrie 4.0 für den Standort Deutschland.

  • 40 Milliarden Euro bis 2020 geplante jährliche Investitionen der deutschen Industrie in Industrie 4.0 Anwendungen.
  • 20 Prozent der Unternehmen in der Automobilindustrie nutzen bereits jetzt selbststeuernde Anlagen.
  • 153 Milliarden Euro zusätzliches volkswirtschaftliches Wachstum durch Industrie 4.0 bis 2020.
  • 83 Prozent der Unternehmen sehen einen hohen Digitalisierungsgrad ihrer Wertschöpfungsketten im Jahr 2020.

Was bedeutet Industrie 4.0?